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46 [sechsundvierzig]

In der Diskothek

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46 [forty-six]

In the discotheque

46 [sechsundvierzig]

In der Diskothek

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46 [forty-six]

In the discotheque

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Ist der Platz hier frei? Is t--- s--- t----?
Darf ich mich zu Ihnen setzen? Ma- I s-- w--- y--?
Gern. Su--.
   
Wie finden Sie die Musik? Ho- d- y-- l--- t-- m----?
Ein bisschen zu laut. A l----- t-- l---.
Aber die Band spielt ganz gut. Bu- t-- b--- p---- v--- w---.
   
Sind Sie öfter hier? Do y-- c--- h--- o----?
Nein, das ist das erste Mal. No- t--- i- t-- f---- t---.
Ich war noch nie hier. I’-- n---- b--- h--- b-----.
   
Tanzen Sie? Wo--- y-- l--- t- d----?
Später vielleicht. Ma--- l----.
Ich kann nicht so gut tanzen. I c---- d---- v--- w---.
   
Das ist ganz einfach. It-- v--- e---.
Ich zeige es Ihnen. I’-- s--- y--.
Nein, lieber ein anderes Mal. No- m---- s--- o---- t---.
   
Warten Sie auf jemand? Ar- y-- w------ f-- s------?
Ja, auf meinen Freund. Ye-- f-- m- b--------.
Da hinten kommt er ja! Th--- h- i-!
   

Gene beeinflussen Sprache

Welche Sprache wir sprechen, hängt von unserer Herkunft ab. Aber auch unsere Gene sind für unsere Sprache mit verantwortlich. Zu diesem Ergebnis sind schottische Forscher gekommen. Sie haben untersucht, wieso Englisch anders ist als Chinesisch. Dabei haben sie entdeckt, dass auch die Gene eine Rolle spielen. Denn Gene beeinflussen die Entwicklung unseres Gehirns. Das heißt, sie prägen unsere Hirnstrukturen. Damit wird auch unsere Fähigkeit bestimmt, Sprachen zu lernen. Entscheidend sind dabei die Varianten von zwei Genen. Wenn eine bestimmte Variante selten ist, entwickeln sich Tonsprachen. Tonsprachen werden also von Völkern ohne diese Genvariante gesprochen. Bei Tonsprachen bestimmt die Höhe der Töne die Bedeutung von Wörtern. Zu den Tonsprachen zählt zum Beispiel das Chinesische.

Ist die Genvariante aber dominant, werden andere Sprachen entwickelt. Englisch ist keine Tonsprache. Die Varianten dieser Gene sind nicht gleichmäßig verteilt. Das bedeutet, sie kommen in der Welt unterschiedlich häufig vor. Sprachen überleben aber nur, wenn sie weitergegeben werden. Dazu müssen Kinder die Sprache ihrer Eltern imitieren können. Sie müssen die Sprache also gut lernen können. Nur dann wird sie von Generation zu Generation weitergegeben. Die ältere Genvariante ist die, die Tonsprachen begünstigt. Früher gab es also wahrscheinlich mehr Tonsprachen als heute. Die genetische Komponente darf man aber nicht überbewerten. Sie kann nur dazu beitragen, die Entwicklung von Sprachen zu erklären. Es gibt aber kein Gen für Englisch, und auch kein Gen für Chinesisch. Jeder kann jede Sprache lernen. Dazu braucht man keine Gene, sondern nur Neugier und Disziplin!

Erraten Sie die Sprache!
_______, auch Thai genannt, wird zur Familie der Tai-Kadai-Sprachen gezählt. Für ungefähr 20 Millionen Menschen ist es die Muttersprache, dazu kommen noch viele Zweitsprachler. Im Gegensatz zur Mehrheit der westlichen Sprachen handelt es sich bei Thai um eine Tonsprache. Das bedeutet, dass die Aussprache von Silben für deren Bedeutung entscheidend ist. Der Großteil der Wörter in Thai ist nur eine Silbe lang. Abhängig davon, in welcher Tonhöhe man diese spricht, nimmt das Wort andere Bedeutungen an. Insgesamt kennt Thai fünf unterschiedliche Tonhöhen.

Über viele Jahrhunderte lang war die Gesellschaft Thailands streng hierarchisch strukturiert. So kommt es, dass sich auch heute noch mindestens fünf Sprachstufen unterscheiden lassen. Sie reichen von einer einfachen Umgangssprache bis hin zu einer besonders höflichen Sprachform. Daneben gibt es noch zahlreiche lokale Dialekte. Das Zeichensystem besteht aus einer Mischung aus einem Alphabet und einer Silbenschrift. Die Grammatik ist nicht sehr schwierig. Deklinationen und Konjugationen existieren nicht, weil Thai zu den isolierenden Sprachen gehört. Thai ist so eine interessante Sprache, lernen Sie sie!